Bracker-Krause, Hamburg 2010

Frank Bracker vom Hamburger Schachklub ist inzwischen Internationaler Meister, aber in dieser Partie konnte ich ihm die Vorzüge der französischen Verteidigung noch einmal demonstrieren. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich die Stellung nach dem 14.Zug bei der Vorbereitung noch auf dem Brett. Das wäre heutzutage nicht mehr möglich – zum größten Teil deshalb, weil ich mich auf meine Partien nicht mehr vorbereite…

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Kevorkov-Krause, Kropp 2006

Ich habe meine allererste Turnierpartie mit der französischen Verteidigung eröffnet (und gewonnen!) und bin dieser Eröffnung seitdem treu geblieben. Diese Partie ist eine meiner angenehmsten Erinnerungen an 1….e6 – schon erstaunlich, dass die Struktur d4-e5-f4 gegen d5-e6-f5 ohne die üblichen kompensierenden Angriffsmöglichkeiten des Weißen so schwer zu verteidigen ist.

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Seeck-Krause, Bad Segeberg 1995

Gegen den Grandseigneur des schleswig-holsteinischen Schachs, Klaus Seeck aus Husum, hatte ich fast immer Glück: Obwohl er ein echter Allrounder war und mit Weiß sowohl c4 als auch d4 als auch e4 als auch Sf3 spielte und sich in allen Varianten gut auskannte, gelang es mir häufig, die Partie in ein ruhiges Fahrwasser zu lenken, was ihm nicht so lag. Ich habe selten jemanden mit einer solchen Hingabe für das Spiel an sich agieren sehen – das Ergebnis war für Herrn Seeck immer zweitrangig.

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Nagendra-Krause, Kropp 1993

Bei der LEM 1993 ging ich zum ersten Mal als Titelverteidiger an den Start und rechnete mir auch gute Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Diese wurden allerdings in der sechsten Runde von Rentala Nagendra brutal zerstört, der damals für ein Jahr an der Universität in Kiel tätig war und der durch dieses Turnier durchging wie das heiße Messer durch die Butter: Nach einem etwas vorsichtigen Beginn mit zwei Remisen gelangen ihm sieben Siege in Folge! Dies hier ist einer davon:

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Krause-Movszizian, Amrum 1992

Die Norddeutsche Einzelmeisterschaft 1992 fand auf Amrum statt und sorgt heute noch für Gesprächsstoff, wenn ich mal wieder an Norddeutschen Blitzmeisterschaften teilnehme und dort zum Beispiel Hans Hermesmann treffe. Ich hatte unmittelbar vor dem Turnier mein All-Time-High, was die ELO-Zahl angeht, konnte diese aber beim Turnier nicht bestätigen (+2,-4,=5). Hier meine Partie aus der ersten Runde gegen den späteren Großmeister Karen Movszizian.

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Dreyer-Krause, Kappeln 1990

Bei der LEM 1990 gab es in der Vormeisterklasse ein Hauen und Stechen um den begehrten “sechsten Punkt”, der damals zum Aufstieg ausreichend war. Gegen Ende des Turniers kam es deswegen zu einem Novum: Während ansonsten alle Partien zwischen zwei LSVern schiedlich-friedlich endeten, mussten Michael Dreyer und ich aus dem bereits genannten Grund alles geben – dieses Mal mit dem besseren Ende für mich.

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Upleger-Krause, Neumünster 1987

1987 habe ich zum letzten Mal an der LJEM teilgenommen und durfte dabei zum dritten Mal in der A-Meisterklasse an den Start gehen. Nach dem 5.Platz im Jahr 1985 und dem dritten Platz im Jahr darauf rechnete ich mir dieses Mal gute Chancen auf den Titelgewinn aus, da die Spitzenspieler der Vorjahre (Voelzke, Maus, Meier, Schoof) aus Altersgründen nicht mehr dabei waren.

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Krause-Delay, Hamburg 1986

An die internationale Hamburger Jugendmeisterschaft 1986 kann ich mich aus mehreren Gründen noch sehr gut erinnern: Erstens belegte ich dort ziemlich überraschend den geteilten 2.-4.Platz, zweitens musste ich vor der Rückfahrt nach Lübeck mit laufendem Motor tanken, weil die Auto-Batterie leer war und drittens war die Teilnahme ein echtes Abenteuer für einen 18-Jährigen aus der Provinz.

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Krause-Joecks, Hamburg 1985

Mitte der 80er Jahre gab es in Hamburg jedes Jahr im Sommer ein internationales Jugendeinladungsturnier. Warum ich dort mehrmals mitspielen durfte, weiß ich nicht, ich kann mich aber noch sehr gut an diese Partie erinnern und daran, dass ich bei dieser Gelegenheit den heutigen Geschäftsführer der DSJ Jörg Schulz kennengelernt habe, der damals immer als Betreuer dabei war.

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