Partien

Hier möchte ich Schachpartien von mir zeigen, die mir aus dem einen oder anderen Grund nachhaltig in Erinnerung geblieben sind.

Krause-Kalvaitis, Büsum 2016

Bei den diesjährigen Landesmeisterschaften wurden in der Meisterklasse einige bemerkenswerte Partien gespielt. An einer davon war ich beteiligt, und obwohl ich diese Partie verloren habe, überwiegt die Bewunderung für das wirklich schöne Angriffskonzept des Schwarzen – so verliert man gerne!

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Schwarz-Krause, Leck 2014

Dies war die entscheidende Partie der Landesmeisterschaft in Leck. Aufgrund der Tatsache, dass es neben den beiden Spielern dieser Partie noch einen dritten Anwärter auf den Titel gab, war die Anfangsphase der Partie in erster Linie ein vorsichtiges Abtasten – aber danach wurde es dann doch noch sehr spannend.

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Krause-Müller, Leck 2014

Nachdem ich etwas mühsam in das Turnier gestartet war, gelang mir in der achten Runde der erste überzeugende Sieg – auch wenn ich inzwischen nicht mehr sicher bin, ob Sbd2+e4 der richtige Aufbau gegen den geschlossenen Katalanen ist…

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Bracker-Krause, Hamburg 2010

Frank Bracker vom Hamburger Schachklub ist inzwischen Internationaler Meister, aber in dieser Partie konnte ich ihm die Vorzüge der französischen Verteidigung noch einmal demonstrieren. Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich die Stellung nach dem 14.Zug bei der Vorbereitung noch auf dem Brett. Das wäre heutzutage nicht mehr möglich – zum größten Teil deshalb, weil ich mich auf meine Partien nicht mehr vorbereite…

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Grahl-Krause, Schwerin 2007

Die folgende Partie wurde anläßlich der ersten Runde im Viererpokal auf
Bundesebene gespielt. Trotz des unspektakulären Verlaufs ist sie mir in Erinnerung geblieben, weil das Thema der Partie kurz vorher auch Thema einiger Trainingseinheiten war.

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Kevorkov-Krause, Kropp 2006

Ich habe meine allererste Turnierpartie mit der französischen Verteidigung eröffnet (und gewonnen!) und bin dieser Eröffnung seitdem treu geblieben. Diese Partie ist eine meiner angenehmsten Erinnerungen an 1….e6 – schon erstaunlich, dass die Struktur d4-e5-f4 gegen d5-e6-f5 ohne die üblichen kompensierenden Angriffsmöglichkeiten des Weißen so schwer zu verteidigen ist.

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Seeck-Krause, Bad Segeberg 1995

Gegen den Grandseigneur des schleswig-holsteinischen Schachs, Klaus Seeck aus Husum, hatte ich fast immer Glück: Obwohl er ein echter Allrounder war und mit Weiß sowohl c4 als auch d4 als auch e4 als auch Sf3 spielte und sich in allen Varianten gut auskannte, gelang es mir häufig, die Partie in ein ruhiges Fahrwasser zu lenken, was ihm nicht so lag. Ich habe selten jemanden mit einer solchen Hingabe für das Spiel an sich agieren sehen – das Ergebnis war für Herrn Seeck immer zweitrangig.

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Krause-Voelzke, Kiel 1994

Ich habe in den 90er Jahren in Kiel studiert und deswegen war das Kieler Open damals ein Pflichttermin für mich. Besonders erfolgreich war ich bei diesem Turnier allerdings nie. Hier eine Partie, die für meinen damaligen Stil typisch war. Man könnte beim Nachspielen auf die Idee kommen, dass ich zu der Zeit zu viele Partien von Ulf Andersson nachgespielt habe…

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Nagendra-Krause, Kropp 1993

Bei der LEM 1993 ging ich zum ersten Mal als Titelverteidiger an den Start und rechnete mir auch gute Chancen auf eine vordere Platzierung aus. Diese wurden allerdings in der sechsten Runde von Rentala Nagendra brutal zerstört, der damals für ein Jahr an der Universität in Kiel tätig war und der durch dieses Turnier durchging wie das heiße Messer durch die Butter: Nach einem etwas vorsichtigen Beginn mit zwei Remisen gelangen ihm sieben Siege in Folge! Dies hier ist einer davon:

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Krause-Movszizian, Amrum 1992

Die Norddeutsche Einzelmeisterschaft 1992 fand auf Amrum statt und sorgt heute noch für Gesprächsstoff, wenn ich mal wieder an Norddeutschen Blitzmeisterschaften teilnehme und dort zum Beispiel Hans Hermesmann treffe. Ich hatte unmittelbar vor dem Turnier mein All-Time-High, was die ELO-Zahl angeht, konnte diese aber beim Turnier nicht bestätigen (+2,-4,=5). Hier meine Partie aus der ersten Runde gegen den späteren Großmeister Karen Movszizian.

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Schurade-Krause, Lübeck 1991

Anfang der 90er Jahre war der TSV Travemünde ein ernstzunehmender Konkurrent im Bezirk Lübeck (und darüber hinaus!): Die Ostseestädter verpassten zweimal nur ganz knapp den Aufstieg in die zweite Bundesliga, und wer weiß, welche Profis sie dann noch engagiert hätten…

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M. Homuth-Krause, Kappeln 1991

1988 war meine erste Teilnahme an der Landesmeisterschaft der Herren, damals in der Vormeisterklasse. Da im Jahr darauf aufgrund der hohen Teilnehmerzahlen eine neue Spielklasse (“Vormeisterkandidaten”) eingeführt wurde, musste man einen vorderen Platz belegen, um die Klasse zu halten.

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Dreyer-Krause, Kappeln 1990

Bei der LEM 1990 gab es in der Vormeisterklasse ein Hauen und Stechen um den begehrten “sechsten Punkt”, der damals zum Aufstieg ausreichend war. Gegen Ende des Turniers kam es deswegen zu einem Novum: Während ansonsten alle Partien zwischen zwei LSVern schiedlich-friedlich endeten, mussten Michael Dreyer und ich aus dem bereits genannten Grund alles geben – dieses Mal mit dem besseren Ende für mich.

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Bergsträsser-Krause, Hamburg 1988

Im Oktober 1988 durfte ich zum ersten Mal in der ersten Mannschaft des Lübecker Schachvereins und damit in der zweiten Bundesliga am Brett sitzen, also kurz vor meinem 21ten Geburtstag. Während meine Mannschaftskameraden fast alle schon im Berufsleben standen, hatte ich gerade das erste Jahr meines Zivildienstes absolviert.

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Upleger-Krause, Neumünster 1987

1987 habe ich zum letzten Mal an der LJEM teilgenommen und durfte dabei zum dritten Mal in der A-Meisterklasse an den Start gehen. Nach dem 5.Platz im Jahr 1985 und dem dritten Platz im Jahr darauf rechnete ich mir dieses Mal gute Chancen auf den Titelgewinn aus, da die Spitzenspieler der Vorjahre (Voelzke, Maus, Meier, Schoof) aus Altersgründen nicht mehr dabei waren.

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Krause-Delay, Hamburg 1986

An die internationale Hamburger Jugendmeisterschaft 1986 kann ich mich aus mehreren Gründen noch sehr gut erinnern: Erstens belegte ich dort ziemlich überraschend den geteilten 2.-4.Platz, zweitens musste ich vor der Rückfahrt nach Lübeck mit laufendem Motor tanken, weil die Auto-Batterie leer war und drittens war die Teilnahme ein echtes Abenteuer für einen 18-Jährigen aus der Provinz.

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Krause-Joecks, Hamburg 1985

Mitte der 80er Jahre gab es in Hamburg jedes Jahr im Sommer ein internationales Jugendeinladungsturnier. Warum ich dort mehrmals mitspielen durfte, weiß ich nicht, ich kann mich aber noch sehr gut an diese Partie erinnern und daran, dass ich bei dieser Gelegenheit den heutigen Geschäftsführer der DSJ Jörg Schulz kennengelernt habe, der damals immer als Betreuer dabei war.

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Werner-Krause, Tönisvorst 1984

Diese Partie erhielt den Schönheitspreis der Deutschen B-Jugendmeisterschaft, gestiftet von der FDP Tönisvorst. Soweit ich mich erinnern kann, ist dies der einzige Schönheitspreis, den ich in meinem Leben je gewonnen habe – sowohl auf als auch neben dem Schachbrett…

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Wigger-Krause, Neumünster 1984

Diese Partie entschied den Kampf um den Titel des B-Jugendlandesmeisters von Schleswig-Holstein im Jahr 1984. Der Partieverlauf war typisch für mein damaliges Schach und speziell für dieses Turnier: Nach der Eröffnung stand ich schlechter, spielte aber unverdrossen weiter und gewann am Ende sogar noch.

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Frank-Krause, Jugendoberliga 1984

Die erste Jugendmannschaft des Lübecker Schachvereins war Mitte der 80er Jahre gemessen an den Erfolgen im Herrenbereich nicht besonders erfolgreich. Einmal gelang uns der Aufstieg in die Jugendoberliga (was der heutigen Jugendbundesliga entspricht), aber nach einer Saison mit nur einem Sieg mussten wir die Liga wieder verlassen.

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Krause-Sell, Lübeck 1982

Aus mir nicht bekannten Gründen erhielt ich im Frühjahr 1982 die Gelegenheit, einen Stichkampf für die Teilnahme an der C-Meisterklasse zu bestreiten. Mein Gegner war der jüngere Bruder des bekannten Schwartauer Schachspielers Achim Sell, gegen den ich in späteren Jahren die eine oder andere umkämpfte Partie gespielt habe.

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Kaenzler-Krause, Lübeck 1981

Dies war meine allererste Turnierpartie. Ich war damals 13 Jahre alt – verglichen mit dem heutigen Schach-Nachwuchs ist das ein geradezu biblisches Alter… Die Partie ist natürlich nicht fehlerfrei, aber von großem Kampfgeist auf beiden Seiten geprägt.

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