Die verflixte siebte Runde…
… lief für die Lübecker gar nicht gut. Ich kam mit Ausgleich aus der Eröffnung, spielte dann aber ein zu optimistisches Manöver (Lc5-b6-c7) und hielt danach nur noch sechs Züge durch. Dirks Partie war ziemlich wild, am Ende hatte sein Gegner in der Zeitnotphase das glücklichere Händchen. Thilo opferte eine Figur für drei Bauern und musste dann im Endspiel die Waffen strecken. In beiden Fällen vermute ich stark, dass auch mehr drin gewesen wäre als eine Null.
Heute beginnt die Runde schon um 14 Uhr. Nach meiner jahrzehntelangen schachlichen Erfahrung wird zumindest ein Spieler / eine Spielerin zu spät kommen, trotz der mehrfachen Ansage durch die Turnierleitung. So allmählich bin ich persönlich froh, dass das Turnier morgen vorbei ist. Neun Partien am Stück sind für die älteren Spieler doch deutlich anstrengender als früher, bei der Senioren-WM in Krakau gab es aus guten Gründen einen Ruhetag 🙂
In meinem kleinen Hotel mit zehn Zimmern waren schon Gäste aus aller Herren Länder untergebracht, Berlin ist eben eine Weltstadt.